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09.03.2016

Hilfe für Flüchtlinge mit Traumaerfahrungen

Diakonie-Projekt STABIL gestartet

Foto: Projekt Stabil

Zum 01. März startete die neue Arbeit der diakonischen Beratungsstelle für Frauen speziell für Menschen mit Fluchthintergrund mit Traumaerfahrungen und deren Kinder. Durch regelmäßige Kontakte, individuelle Gespräche und Kleingruppenangebote werden die Erwachsenen alltagsorientiert von der Sozialpädagogin Kathrin Kirsch (80%) begleitet, ihre Kollegin Simone Klein (40%) unterstützt die Kinder.

Der Name STABIL ist Programm, denn das Projekt will innere und äußere Stabilität fördern, und repräsentiert die Ziele des Projektes: Selbstwirksamkeit fördern, Traumaerfahrungen begegnen, Alltagsorientierung leben, Begleiten, Integration unterstützen und Lernen. Zielgruppe sind zunächst Flüchtlingsfrauen und -kinder aus dem Sonderkontingent Nordirak des Landes Baden-Württembergs und generell Menschen mit Fluchthintergrund mit Traumaerfahrung. Sie werden durch Einzelberatung, Begleitung zu vorhandenen Diensten im Nahraum und bedarfsgerechter alltagsstrukturierender Gruppenangebote, wie z.B. ein Sprachcafé, einen Kreativtreff oder eine Gesprächsgruppe unterstützt. Projektleiterin Alexandra Gutmann: „Nicht jede schwer gezeichnete Person braucht eine Traumatherapie, aber Begleitung ist essenziell, um das Erlebte integrieren und damit leben zu können.“ Zentrales Ziel aller Angebote ist, dass sich die Frauen (wieder) als aktiv gestaltendes Selbst wahrnehmen lernen, dementsprechend handlungsfähig werden und dies im Alltag umsetzen können.

Parallel werden die Kinder dieser Frauen unterstützt, um sie gleichermaßen zu stärken, Integration zu fördern und mögliche (Co-)Traumata zu bearbeiten, aber auch um den Frauen Freiraum für ihre Prozesse zu schaffen. Neben der direkten Arbeit mit den Flüchtlingen und deren Kindern gilt es die ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie die Schnittstellenpartner wie Mittlerinnen, Lehrkräfte, Sozialdienste etc. zu schulen bzw. auch zu begleiten.

STABIL finanziert sich vor allem aus Projektmitteln, Kirchensteuern und Spenden und ist auf einen Zeitraum von vier Jahren angelegt. Weitere Informationen oder Anfragen bezüglich ehrenamtlicher Unterstützung können an die Projektmitarbeiterin Kathrin Kirsch, per E-Mail kathrin.kirsch@diakonie-heilbronn.de oder telefonisch unter 07131/81497 gerichtet werden. Unterstützen Sie die Arbeit gerne auch mit Ihrer Spende an das Diakonische Werk Heilbronn, KSK HN (IBAN: DE09 6205 0000 0000 1124 86, BIC: HEISDE66XXX, VZ „STABIL“).


 

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