Finstere Zeiten

Ziemlich finster scheint es in dieser dunklen Jahreszeit heuer zu sein. Plötzlich sind Nazis wieder ein Thema und dazu der Antisemitismus, vor dem auch linke Kirchenkreise nicht gefeit sind. Die vernünftige, westliche Politik der Freiheit scheint zu schwächeln, während Populisten aus dem Ausland unsere Bevölkerung manipulieren. 

 

Auf der anderen Seite brummt unsere Wirtschaft, und wir sehen bei einem Spaziergang in die Stadt, dass Heilbronn selbst im Herbst aufblüht, wie in Jahrzehnten nicht.

 

Beide Seiten sind Wirklichkeit - die Frage ist, wovon wir unsere Weltsicht bestimmen lassen: Vom Dunkel oder vom Hellen, von der Angst oder von der Hoffnung?

 

Persönlich stellt sich oft die gleiche Frage: Sind meine Ängste so mächtig, dass sie der Hoffnung kaum noch Raum lassen? Mache ich mir andauernd Sorgen, so dass ich das Gute nicht mehr sehe?

 

Vielleicht muss man hier ansetzen: Das Gute sehen! Im persönlichen vielleicht die Familie und die Freunde, die einem beistehen, und im gesellschaftlichen Bereich sollte man konsequent auf die Kräfte setzen, die der Dummheit von rechts und links widerstehen. 

 

Johannes beklagt, dass wir Menschen das Licht der Welt nicht ergriffen haben, das im Wort Gottes, in Jesus, wohnt. Es würde uns gut tun, den Fehler nicht andauernd zu wiederholen.

Matthias Treiber