Tag der Offenen Tür bei den Südstadtkids

Die Besucher des Tag des offenen Türs, auf Abstand sitzend, erfreuen sich an den dargebotenen Beiträgen der Kinder. (Foto: Südstadtkids)

Zum Weltkindertag am 20. September kamen kleine und dieses Jahr vor allem die großen Gäste in die Steinstraße 12 und erkundeten die Arbeit der Südstadtkids, welche sich zu über 90 % aus Spenden zu finanzieren hat. Schon am Eingang wurde auf die Abstandseinhaltung geachtet und auf Desinfektion sowie weitere Hygieneregeln freundlich aufmerksam gemacht.

Alexandra Gutmann, Leiterin der Mitternachtsmission, zu welcher auch die Südstadtkids gehören, eröffnete die Veranstaltung und informierte unter anderem darüber, wie in den vergangenen Monaten bei Südstadtkids trotz veränderter Umstände die Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen gehalten wurden: mit Hilfe von Soziale Medien, viel telefonisch und auf den Straßen und Hausbesuche über das Fenster. Der Dank ging dabei an das Team der Südstadtkids, die viel Zeit und Kreativität dafür eingebracht haben, und an all die Menschen, die durch Zeit und Mittel es möglich gemacht haben, die Angebote zu erhalten: die Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, Spender und Förderer.

Während ihrer Rede wies Alexandra Gutmann auf die Veränderung am Haus der Südstadtkids hin, welches im Verlauf dieses Sommers saniert wurde. Nach einem Brand und zum Erhalt des Hauses war dies notwendig geworden. Unter tatkräftigem Einsatz halfen die Kinder und Jugendlichen ihr Haus zu sanieren, sodass es jetzt in neuem Glanz erstrahlt. Nun ist auch das Wiedererkennungsmerkmal - der „Klecks“ - für alle sichtbar.

Nach der offiziellen Begrüßung und Programmbeiträgen einzelner Kinder konnte von dem bunten Angebot Gebrauch gemacht werden: Führungen in Kleingruppen durch die Räume, Informationen und Selbstgemachtes der Kinder am Stand des Fördervereins, Fahrradbasar, fotografische Eindrücke zu den Angeboten der letzten Monate und die Ausstellung einer erstellten Miniaturstadt.

Auch zukünftig werden die Südstadtkids den Weltkindertag mit dem Tag der offene Rür begehen und sich damit für die Rechte der Kinder und Jugendlichen einsetzen.